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Kritik in der Online-Ausgabe der Wiener Zeitung vom Dienstag, 29. Jänner 2008:
Befreiungen vom Körperlichen
Von Rainer Elstner
Der "Flieger" ist ein Aufführungs- und Proberaum im WUK, der jungen Theaterkünstlern zur Verfügung steht.
Poetisch begann die Performance "entre nous – tot.geboren" des Kollektivs nio (Michaela Rischka und Richard Hartenberger). Zu Mahlers "Abschied" aus dem "Lied von der Erde" schwebt eine Puppe entseelt gen Himmel. In der Bühnenmitte ein regungsloser Körper, an Nylonschnüren mit der Decke verbunden. Michaela Rischka tanzt sich im Laufe ihrer sehr kontrollierten Performance frei, legt die Fesseln ab, lässt Irdisches und Animalisches zurück, während aus den Lautsprechern zuletzt der Schlager "Wo meine Sonne scheint" Erlösung verheißt. So kann Theater heute "modern" sein. |
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