SOFTWARE & AUTOMATISIERUNG
FÜR BÄCKEREIEN.

WAT.1 / WAT.81 / PTY

Wasser und Hefe.
Fürs Rezept vorbereitet.

Wasser und Hefe brauchen Vorbereitung, bevor sie in den Kneter kommen. Dafür bietet NIO drei unterschiedliche Lösungen: WAT.1 mischt und dosiert Schüttwasser, WAT.81 bereitet Heißwasser für Brühstücke auf und PTY löst Hefe für die Flüssigdosierung. Jede Lösung lässt sich in den gesteuerten Rezeptablauf einbinden.

Sie wählen die Technik für die Aufgabe, die automatisiert werden soll. Wir binden sie in die vorhandene Wasser- und Kälteversorgung sowie die Produktionsanlage Ihrer Bäckerei ein.

WAT.1-Edelstahlgehäuse mit Wasseranschlüssen

WAT.1 / SCHÜTTWASSER MISCHEN UND DOSIEREN

Die richtige Wassermenge.
Mit der passenden Temperatur.

WAT.1 mischt Warm-, Leitungs- und Kaltwasser zur benötigten Rezeptmenge und Temperatur. Ein Durchflussmesser erfasst die Zugabe; ein Fühler am Auslauf misst die tatsächlich abgegebene Temperatur. Ihr Team muss die Mischung nicht für jede Charge von Hand einstellen.

Die Steuerung regelt das Mischungsverhältnis anhand der gemessenen Auslauftemperatur nach und speichert passende Startwerte für spätere Zugaben. WAT.1 nutzt die Temperaturen an den Zuläufen. Erwärmung und Kühlung übernimmt die angeschlossene Wasserversorgung.

Patriq kann die benötigte Wassertemperatur aus der gewünschten Teigtemperatur und den im Prozess hinterlegten Zutatentemperaturen berechnen. Damit gehört Wasser zur selben Rezeptberechnung wie die Trockenkomponenten. Ein optionaler Eisausgleich lässt sich in den Gesamtablauf einbeziehen.

Aufgabe

Schüttwasser mischen und dosieren

Messung

Durchflussmesser und Temperaturfühler am Auslauf

Montage

An der Wand oder an einem Montagerahmen

Wasseranschlüsse nach Modell

WAT.1015.200A: ½ Zoll; WAT.1020.200A: ¾ Zoll

WAT.81 / HEISSWASSER FÜR BRÜHSTÜCKE

Heißwasser fürs Brühstück.
Bereit für die Zugabe.

WAT.81 bereitet die gewählte Wassermenge mit der benötigten Temperatur auf. Befüllung und Heizung laufen automatisch aufeinander abgestimmt ab; die Heizelemente werden abhängig vom Wasserstand zugeschaltet. Ein allmählich öffnendes Ventil gibt das fertige Heißwasser in den darunterstehenden Bottich ab.

Die 100-Liter-Ausführung ist für Mengen ab 10 Litern ausgelegt. Bottichposition und Auslaufhöhe gehören zur Auswahl, damit die Heißwasserbereitung in Ihre Brühstückherstellung und deren Materialwege passt.

WAT.81 · 100-Liter-Ausführung

100 L Fassungsvermögen; 10 L Mindestmenge

Auslaufhöhe

865 mm

100-Liter-Ausführung · L × B × H

1130 × 660 × 1850 mm

Bedienung und Anbindung

7-Zoll-Farbdisplay; Ethernet- und Rezeptrechnerschnittstellen

PTY / HEFE ANSETZEN UND DOSIEREN

Hefe lösen, kühlen und dosieren.

Die Hefemischung ansetzen.

Das Team gibt die Hefe zu; PTY ergänzt das Rezeptwasser und mischt mit einem Propellerrührwerk. Die Steuerung kann die Wassermenge an die eingewogene Hefemenge anpassen. So wird der Ansatz auf die benötigte Mischung abgestimmt.

Kühlen und in Bewegung halten.

Ein Kühlmantel regelt die Temperatur der Mischung. Intervallweises Rühren wirkt dem Absetzen entgegen. Die Anlage kann auf eine Kühltemperatur von 10 °C ausgelegt werden. Einzel- und Tandemausführungen ermöglichen eine Anpassung an Ihren Bedarf und Ihre Chargenfolge.

Die Dosierstellen versorgen.

Die Pumpendosierung kann bis zu zwei Ausläufe versorgen; die Pumpe lässt sich auch in die automatische Reinigung einbinden. Die PTY.1030.200A fasst maximal 300 Liter. Behälteranordnung, Dosierstellen und Reinigungsfunktionen stimmen wir auf Ihre Hefeverarbeitung ab.

MIT PATRIQ KOORDINIERT

Die Vorbereitung in den Chargenablauf einbinden.

Patriq stimmt Menge, Temperatur und Zeitpunkt auf die übrige Charge ab. Wasser- und Flüssighefezugaben folgen damit demselben Rezeptablauf wie Trockenkomponenten und Knetprozess, statt getrennt von Hand vorbereitet zu werden.

Für geeignete Flüssigzutaten aus Liefergebinden gibt es die WHF-Systeme zur IBC-Lagerung und Dosierung.

IHRE VORBEREITUNG PLANEN

Ihre Rezepte und Anschlüsse sind der Ausgangspunkt.

Nennen Sie uns Chargenmengen, Zieltemperaturen, Dosierstellen und die vorhandene Wasser- oder Kälteversorgung. Bei Hefe kommen Ansatzhäufigkeit und Reinigungsanforderungen hinzu. Daraus wählen wir die passende Technik und planen die Einbindung in Ihren bestehenden Ablauf.

VON DER REZEPTUR BIS ZUR PRODUKTION.

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