HWP.1 / HWP.8 / HWP.9 · BEHÄLTERWAAGEN
Zutaten wiegen.
Direkt in den Kneter.
Mehl und andere geeignete Trockenkomponenten sollen in der richtigen Menge am Kneter ankommen. NIO HWP-Behälterwaagen nehmen pneumatisch geförderte Rohstoffe auf, verwiegen die Zugaben und geben sie an den nächsten Prozessschritt weiter. Je nach Ablauf versorgen sie den Kneter direkt oder bereiten Zutaten vor.
Zwei Behälterwaagen in einer NIO-Anlage
DIREKT DOSIEREN ODER VORBEREITEN
Am Kneter dosieren.
Oder die nächste Charge vorbereiten.
Die HWP.8 führt mehrere Rohstoffleitungen an einer Waage zusammen – über einem Knetbottich oder direkt am Kneter. Sie sammelt und verwiegt die Zutaten dort, wo anschließend die Charge hergestellt wird.
Die HWP.9 verwiegt Trockenkomponenten vorab und stellt sie für die HWP.8 bereit. Eine Zellenradschleuse übergibt die vorbereiteten Zutaten an die Förderleitung. Damit lässt sich die Zutatenvorbereitung zeitlich vom Bedarf am Kneter trennen – hilfreich, wenn beide Aufgaben im Ablauf aufeinander warten.
01 · Rohstoffströme zusammenführen
Der Behälter nimmt das Material aus einer Saug- oder Druckförderung auf. Ein Filter trennt die Förderluft ab. Mehrere Versorgungsleitungen können an einer Waage zusammenlaufen; die Zutaten müssen dann nicht einzeln am Kneter bereitgestellt werden.
02 · Nach Rezept verwiegen
Wägezellen melden das Rohstoffgewicht an die Steuerung. Patriq nutzt diese Werte für den Dosierablauf und das Chargenprotokoll. Damit wird die tatsächlich eingegangene Menge dem Sollwert des Rezepts zugeordnet.
03 · In die Verarbeitung übergeben
Die HWP.8 entleert sich in Richtung Bottich oder Kneter. Bei der HWP.9 übernimmt eine Zellenradschleuse die Weiterförderung. Filterabreinigung und die gewählte Austragshilfe unterstützen die Übergabe an den nächsten Prozessschritt.
ANLAGEN UND KOMPONENTEN
So sieht die Behälterwaage im Betrieb aus.
- Verwiegen über dem Kneter — Zwei Behälterwaagen versorgen fahrbare Knetbottiche. Staubhauben umschließen die Übergabestellen.
- HWP.8-Behälterwaage — Die Behälterwaage sammelt die Zutaten und gibt sie in Richtung Bottich oder Kneter ab.
- Mit HWP.9 vorbereiten — Die vorgeschaltete Waage bereitet Trockenkomponenten für die Weiterförderung zur Hauptwaage vor.
- HWP.9-Förderanschluss — Die Zellenradschleuse übergibt die vorbereiteten Trockenkomponenten an die Förderleitung.
- Filtereinheit — Der Filter trennt die Förderluft von den Zutaten. Filtertyp und Abreinigung richten sich nach dem Modell.
- HWP.8-Staubhaube — Die Haube begrenzt die Staubentwicklung bei der Entleerung in den Bottich. Anschlüsse für Flüssigzugaben lassen sich integrieren.
DIE BEHÄLTERWAAGE AUSWÄHLEN
Die passende Waage
für Ihren Ablauf.
Chargengrößen, Rohstoffe und Kneteranordnung bilden den Ausgangspunkt. Wir stimmen Behältervolumen, Anzahl der Einläufe und Entleerung auf die Aufgabe ab und binden die Waage in die vorhandenen Förderwege ein.
Für die HWP.8 stehen verschiedene Rohstoffeinläufe, Flüssigkeitsanschlüsse, eine automatische Zutatenklappe und Botticherkennung zur Verfügung. Auch die direkte Integration in einen Kneter ist möglich. Ausgewählt wird, was die Abläufe in Ihrer Produktion erleichtert.
HWP.1 ECO: eine klar definierte Grundausstattung.
Die HWP.1 ECO bietet zwei Rohstoffeinläufe, Feinfilter mit Jetabreinigung, einen Druckluftpuffer, eine Staubhaube und Belüftungs-/Vibrationsunterstützung. Für die Staubabsaugung wird eine externe Anlage benötigt. Die HWP.8 bietet mehr Ausstattungsvarianten; die HWP.9 übernimmt die vorgeschaltete Zutatenvorbereitung.
Rohranschlüsse HWP.8 / HWP.9
DN 50, DN 60, DN 76 oder DN 90
Förderprinzip
Pneumatische Saug- oder Druckförderung
Filtersysteme HWP.8 / HWP.9
Multijet- oder Drehdüsenabreinigung, je nach Modell
Austragshilfen
Belüftung und/oder Vibration, passend zum Rohstoff
Aufstellung
Wand-, Decken- oder Bodenrahmen passend zur Anlage
HWP.9-Weiterförderung
Zellenradschleuse mit Förderrohr
EIN ARBEITSPLATZ, DER ZU IHREM TEAM PASST
Auf Bottich, Zutaten
und Bedienung abgestimmt.
Eine optionale Staubhaube an der HWP.8 begrenzt die Staubentwicklung beim Einfüllen in den Bottich. Die Absaugung führt aufgefangenes Rohstoffmaterial in den Prozess zurück. Über Flüssigkeitsanschlüsse können weitere Rezeptzutaten an derselben Stelle zugegeben werden. Haube, Bottich und Absaugung werden gemeinsam abgestimmt.
Fahrbare Bottiche benötigen eine andere Anordnung als ein fest angeschlossener Kneter. Übergabestelle, Bottichwechsel und Zugang zur Bedienung richten sich nach den täglichen Handgriffen Ihres Teams.
Auch Rohstoffwechsel und Reinigung beeinflussen die Ausführung. Der Zugang zu Filtern und produktberührten Teilen wird bei der Anordnung mitgeplant, damit die Anlage im verfügbaren Raum wartbar bleibt.
TEIL DES REZEPTS STATT EINZELLÖSUNG
Von der Rohstoffversorgung
zur protokollierten Charge.
Patriq stimmt die Behälterwaage mit Silos, BigBag-Stationen und der Kleinkomponentendosierung ab. Förderung, Verwiegung und Entleerung werden Teil des Chargenablaufs. Die Istmengen stehen im Produktionsprotokoll zur Verfügung.
Eine neue Behälterwaage kann eine bestehende Bäckerei ergänzen. Wir prüfen vorhandene Fördertechnik, Kneter und Steuerungen aller Hersteller. Der Umbau setzt dort an, wo Ihr Produktionsablauf verbessert werden soll.





