IAS.4 / KLEINKOMPONENTENDOSIERUNG
IAS.4.
Kleine Mengen.
Automatisch dosiert.
Mehle, Saaten und Backmittel werden oft in vielen Rezepten immer wieder gebraucht. IAS.4 lagert vier geeignete Trockenkomponenten und dosiert sie automatisch. Wiederkehrende Zugaben entfallen damit bei der Handverwiegung; Patriq gibt die Mengen für jede Charge vor.
Eigene Dosierschnecken führen die Zutaten in einen zentralen Sammelbehälter, von dem aus sie weitergefördert werden. Behältergröße und Dosierverfahren richten sich nach Ihren Rezepten: nacheinander in der Standardausführung oder mit SpeedCAT alle vier Zutaten gleichzeitig.
VOM VORRAT ZUR REZEPTMENGE
Wiederkehrende Handverwiegung automatisieren.
Der Nutzen liegt in den wiederkehrenden Arbeitsschritten. Zutaten, die Ihr Team laufend abwiegt, gelangen aus einem eigenen Vorrat automatisch in die Charge. Befüllung, Dosierung und Förderung greifen ineinander. Selten benötigte Zutaten können weiterhin über die geführte Handverwiegung in Patriq ergänzt werden.
01 / BEFÜLLEN UND LAGERN
Vorrat für die nächsten Chargen.
Die Behälter werden über Schlauchanschlüsse pneumatisch befüllt; Filter trennen die Förderluft ab. Eine Behälterverwiegung kann den Restbestand anzeigen und die Überfüllsicherung unterstützen. Je nach Ausführung und Rohstoffversorgung ist auch eine manuelle Befüllung möglich.
02 / DOSIEREN UND SAMMELN
Jede Zutat aus ihrem eigenen Behälter.
Jede Zutat hat ihre eigene Dosierschnecke. Feindosierung und Auslaufverschluss steuern das Ende der Zugabe. Pneumatische Austragshilfen unterstützen den Materialfluss aus dem Behälter. So hat jede Rezeptzutat einen eigenen Dosierweg bis zum Sammelbehälter.
03 / IN DIE PRODUKTION FÖRDERN
Zur richtigen Abnahmestelle fördern.
Eine Zellenradschleuse übergibt die gesammelten Zutaten an eine Saug- oder Druckförderung. IAS.4 lässt sich in bestehende Bäckereien ebenso einbinden wie in Neuanlagen. Förderweg und Abnahmestelle werden auf die benötigten Chargen abgestimmt.
IAS.4 / AUFBAU UND KOMPONENTEN
Die IAS.4 im Detail.
- Vier Zutaten in einer Anlage — Vier Vorratsbehälter sind um den zentralen Sammelbehälter und den Förderanschluss angeordnet.
- Behälter und Antriebe — Jeder Behälter hat einen eigenen Schneckenantrieb. Die Schnecken fördern in den Sammelbehälter im Gestell.
- Pneumatische Befüllung — Die CAMLock-Kupplung verbindet den Befüllschlauch mit dem Behälter. Die Förderluft wird dort gefiltert.
- Sammeln und weiterfördern — Die Schneckenausläufe münden im Sammelbehälter. Darunter übergibt die Zellenradschleuse die Zutaten an die Förderleitung.
- Pneumatik im Detail — Pneumatikanschlüsse und Schläuche sind zwischen den Rohstoffbehältern angeordnet.
- Integrierte Steuerung — Bei dieser Anlage ist der Schaltschrank in die Maschine eingebaut. Steuerung und Verdrahtung sind hinter der Tür zugänglich.
SPEEDCAT / OPTIONALE PARALLELDOSIERUNG
Vier Zutaten.
Eine Dosierphase.
In der Standardausführung verwiegt IAS.4 die Rezeptzutaten nacheinander. Mit SpeedCAT erhält jede Zutat eine eigene Produktionsverwiegung und einen drehzahlgeregelten Schneckenantrieb. So können alle vier gleichzeitig dosieren. Die längste einzelne Dosierung bestimmt die parallele Dosierphase – statt der Summe aller vier Dosierschritte.
Standard: nacheinander dosieren 100%
Zutat 1
Zutat 2
Zutat 3
Zutat 4
SpeedCAT: gleichzeitig dosieren 25%
Zutat 1
Zutat 2
Zutat 3
Zutat 4
75%
kürzere Dosierphase in diesem Beispiel mit vier gleich langen Dosierschritten.
Beispiel zur Veranschaulichung: Vier gleich lange Dosierschritte benötigen nacheinander vier Zeiteinheiten, parallel eine. Unterschiedliche Rohstoffmengen und Fließgeschwindigkeiten verändern das Ergebnis. Befüllung, Weiterförderung und weitere Prozessschritte tragen weiterhin zur gesamten Produktionszeit bei.
IHRE IAS.4 KONFIGURIEREN
Nacheinander oder parallel dosieren.
Wenn das Dosieren mehrerer Zutaten nacheinander die Vorbereitung aufhält, kann SpeedCAT diese Phase durch gleichzeitige Zugaben verkürzen. Produktionsverwiegung und einzeln drehzahlgeregelte Schneckenantriebe schaffen dafür die Voraussetzung. Anhand Ihrer Rezepte und der anschließenden Förderung beurteilen wir den Nutzen für Ihren Ablauf.
Die folgenden Größen helfen bei der Auswahl Ihrer IAS.4. Befüllung, Verwiegung und Förderanschlüsse legen wir im Anlagenkonzept fest.
Rohstoffbehälter
4 Behälter
Behältergrößen
206 oder 370 Liter je Behälter
Sammelbehälter
30 Liter
Dosierung und Weitergabe
Schnecken in einen zentralen Sammelbehälter; Zellenradschleuse in die Förderleitung
Filterausführung (Beispiel)
Jetfilter mit zwei Filterpatronen und automatischer Abreinigung
Verwiegung
Behälterverwiegung nach Aufgabe; SpeedCAT ergänzt die Produktionsverwiegung für paralleles Dosieren
Förderanschluss
DN50, DN60, DN76 oder DN90, passend zur Förderanlage
DREI FRAGEN FÜR DIE AUSLEGUNG
Passend zu Ihren Rohstoffen und Abläufen.
Welche Zutaten brauchen Sie regelmäßig?
Beginnen Sie mit den Zutaten, die besonders häufig von Hand gewogen werden. Mehlartige Pulver, Saaten und Backmittel kommen dafür infrage. Vor der Auswahl prüfen wir das Fließverhalten sowie die kleinsten und größten Zugabemengen.
Wo werden die Zutaten gebraucht?
Ein Kneter, mehrere Produktionsbereiche oder eine vorgeschaltete Waage stellen unterschiedliche Anforderungen an die Förderung. Abnahmestellen und Chargenfolge bestimmen den Förderweg und zeigen, wie sich Paralleldosierung in den Gesamtprozess einfügt.
Wie oft wechseln Ihre Produkte?
Eigene Vorratsbehälter eignen sich für regelmäßig verwendete Zutaten. Bei häufigen Rohstoff- oder Produktwechseln werden Zugänglichkeit und Reinigung zu wichtigen Auswahlkriterien. Die produktberührten Teile der IAS.4 werden trocken gereinigt. Wechsel- und Trennanforderungen klären wir deshalb vor der Auslegung.
IAS.4 + PATRIQ
Ein Rezept für automatische und manuelle Zugaben.
Patriq führt die Zugaben der IAS.4 mit Handverwiegung, Wasserdosierung und Knetschritten zusammen. Ihr Team arbeitet nach dem Chargenrezept; rückgemeldete Wiegeergebnisse fließen in das Produktionsprotokoll ein. Die Anlage wird Teil des Rezeptablaufs statt einer zusätzlichen Bedienaufgabe.
Sie können IAS.4 auch mit Anlagen anderer Hersteller kombinieren. NIO prüft die vorhandenen Maschinen und Steuerungen, übernimmt geeignete Technik und ersetzt Schaltschränke nur bei Bedarf.
DER NÄCHSTE SCHRITT
Lassen Sie uns über Ihre Rezepte sprechen.
Einige typische Rezepte reichen als Einstieg: Zutaten, Zugabemengen, Chargenfolge und Abnahmestellen. Dazu kommen der verfügbare Platz und die Frage, wie die Rohstoffe in Ihrer Bäckerei angeliefert werden.
Damit lässt sich klären, welche Zugaben automatisiert werden sollten, welche Behältergrößen sinnvoll sind und ob SpeedCAT einen Engpass beim Dosieren beseitigen kann.





